Montag, 26. Oktober 2015

Ende Vierter Woche, Secur Protect

Ende der vierten Woche

Meine Arbeit bei Secur Protect

Hallo,
mein Name ist Fynn Schertel und ich bin 17 Jahre alt. Momentan absolviere ich ein vierwöchiges Auslandspraktikum in der Stadt Barcellona Pozzo di Gotto auf Sizilien. Ich arbeite in dem Betrieb Secur Protect. Secur Protect ist eine Firma für Sicherheitskleidungs, die Ihre Produkte nicht selber herstellt, aber verkauft. Am Paul-Spiegel-Berufskolleg des Kreises Warendorf besuche ich die Zweijährige Höhere Berufsfachschule mit dem Schwerpunkt Medien / S.A.P. In dieser Klasse lerne ich viel über die Tätigkeiten eines Kaufmanns am PC, was mir bei Secur Protect geholfen hat da ich ähnliche Tätigkeiten ausführen musste. Secur Protect hat einen neuen Katalog bekommen, in dem ihre neuen Produkten und Preise aufgeführt werden. Meine Aufgabe war es nun, die neuen Preise und Produkte in die Datenbank einzupflegen. Dies war keine besonders schwierige Aufgabe und hat nach Absprache mit den Arbeitskollegen (mithilfe von Google-Übersetzer) sehr gut geklappt. Der Standort der Firma in Barcellona Pozzo di Gotto ist sehr klein. Die Firma befindet sich in einem Appartement mit insgesamt 5 Zimmern. Ich hatte lediglich 5 Arbeitskollegen/innen. Daher konnte ich mir die Namen sehr schnell merken.
  

Das Praktikum ist jetzt zu Ende und wir freuen uns doch alle, trotz der wunderbaren Zeit die wir hier hatten, nach Hause zu fahren.

Ciao!!

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Parco Museo Jalari

Buongiorno!!


Die zweite Woche neigt sich dem Ende und ich beziehungsweise meine Mitbewohnerinnen haben wieder eine Menge erlebt. Ich arbeite in einen Museum und werde jeden Tag von Dienstag bis Freitag um 9 Uhr von meiner Arbeitskollegin mitgenommen weil der Weg dorthin etwas weiter ist (ca.15 Minuten Fahrt). Mein Museum befindet sich in 600 Metern Höhe mit 35000 qm2 Fläche, bei gutem Wetter hat man eine Aussicht auf ganz Barcellona bis zum Meer. Es ist ein Kulturmuseum.
Es kommen ab und zu Gäste rein mit denen ich mich auf Englisch unterhalten kann und wenn Englisch nicht klappt dann eben mit Händen und Füßen, die Italiener sind alle richtig freundlich und versuchen einem immer zu helfen. Feierabend ist schon um 13 Uhr für mich, weil dort dann die SIESTA -Zeit anfängt. Das heißt, dass alle Italiener von 13 Uhr -16 Uhr frei haben und „schlafen“ können. Ab 16 Uhr startet dann wieder das Arbeitsleben und die Straßen in Barcellona Pozzo di Gotto füllen sich wieder. Ab 13 Uhr gleicht die Stadt eher einer Geisterstadt, man denkt man wäre ganz alleine da. Wobei die Arbeitsweise im Gegensatz zu Deutschland echt anders ist und ich mich erst daran gewöhnen musste, dass hier eher ein entspanntes Arbeiten herrscht mit vielen Späßen und viel Lachen. Meine typischen Aufgaben auf der Arbeit sind u.a. die Website von dem Museum auf Deutsch zu übersetzen und die Facebook-Seite aufrecht zu erhalten. Dennoch kann ich behaupten, dass die Erfahrungen hier mich in meinem Leben weiterbringen werden und ich es bis jetzt nicht bereue diesen Schritt gewagt zu haben. Auch das WG-Leben macht mir echt Spaß was ich vorher niemals gedacht hätte. Die Mädels sind alle super nett und zusammen bilden wir ein richtiges Team. Jeden Tag gibt es etwas frisch Gekochtes zu essen und jeder hilft dem anderen. Ich glaube, wenn ich wieder in Deutschland bin werden die Mädels mir wirchlich fehlen. Ich würde das Auslandspraktikum jederzeit wieder machen wollen.

Alles in Allem kann ich dieses Auslandspraktikum nur Weiterempfehlen!

Ciao und liebe Grüße aus Italien,

Jana Hardinghaus ☻

P.S: Denkt nächstes Jahr auf jeden Fall an das Moskitospray, irgendwie mögen die wohl sehr gerne deutsches Blut!


Arbeitstag im Cassisi Hotel****

Mein Arbeitstag im Cassisi Hotel****


Nach 30 Minuten Busfahrt bin ich endlich um 8:15 Uhr im Cassisi Hotel **** angekommen
und begrüße die Mitarbeiter herzlich mit einem „Buongiorno“ und einem Küsschen auf
die Wangen.  Meistens bieten mir meine Arbeitskollegen, am Anfang des Tages, einen Kaffee und
eine leckere sizilianische Spezialität an. 
Nachdem ich mich gestärkt habe, gehe ich in den Speisesaal und frage die Klienten auf 
Italienisch, nach den Nummern der Zimmer "Nummero di Camera"
und streiche diese auf einem Zettel, um sicher zu sein, wer schon gefrühstückt hat.
Wenn alle Klienten gefrühstückt haben, ist aufräumen angesagt und alles wieder in beste
Ordnung zu bringen. 

Nachdem wir aufgeräumt haben, gehe ich in die Eingangshalle, um meiner Arbeitskollegin beim 
Ein- und Auschecken der Klienten zu helfen. 
Wenn im Hotel weniger los ist, gebe ich im Computer die Personalien der jeweiligen Klienten 
ein und drucke die Rechnungen "Fattura" aus. 
Allerdings ist es für mich etwas schwierig, da auf dem Computer natürlich alles auf Italienisch steht. 
Doch mit Hilfe der Arbeitskollegen und der englischen Verständigung, geht es dann doch ganz 
gut. Durch die abwechselnde Verständigung von Englisch und Italienisch, kann ich mir die 
italienischen Wörter schnellere einprägen und viele neue Wörter lernen.
Im Großen und Ganzen ist der Arbeitstag im Cassisi Hotel**** sehr angenehm, 
da die Arbeitskollegen sehr hilfsbereit und immer gut gelaunt sind. 
Um 12:45 Uhr ist mein Arbeitstag dann auch schon vorbei. Ich verabschiede mich von meinen Arbeitskollegen mit einem liebevollen „Arrivederci a domani“ und mit Küsschen auf den Wangen und gehe dann zur Bushaltestelle. 
Dann ist man doch glücklich um 13:30 Uhr wieder in Barcellona zu sein und wieder nach Hause gehen zu dürfen, um die Freizeit entspannt in der Sonne zu verbringen .

Liebe und sonnige Grüße

Isabel






Die erste Woche im fremden Land

Ciao Bellas e Bellos


Die erste Woche auf Sizilien neigt sich nun dem Ende. Und schon jetzt haben wir, neben ein paar negativen, auch viele positive Erfahrungen gesammelt.
Es fing damit an, dass es zu Beginn unserer Anreise ein paar Schwierigkeiten (Personenunglück auf den Bahnschienen) gab, wir diese aber trotz großer Müdigkeit meisterten und passend am Flughafen ankamen.
Auf Sizilien angekommen, waren wir sehr begeistert vom Wetter, der schönen Umgebung, der Aussicht auf die Berge und der auf das Meer. Anfangs waren meine Freundin und ich zusammen in einem Apartment, in dem noch ein Spanier lebt, für eine Nacht untergekommen. Doch da wir uns in dem Apartment nicht wohlgefühlt haben (nicht wegen des Spaniers, er ist echt nett ;) ) und wir lieber bei den anderen 4 Mädels, aus unserer Gruppe waren, konnten wir nach Absprache am nächsten Tag in deren Apartment, auch WG genannt, mit einziehen.
Durch unsere nicht vorhandenen Italienischkenntnisse, standen wir oft vor Verständnisschwierigkeiten, zum Beispiel beim Einkaufen, oder beim Erfragen eines Weges. Doch durch die offene und hilfsbereite Art und Weise der Italiener, konnten wir uns  mit Händen und Füßen und den wenigen Englischkenntnissen der Italiener verständigen.
Diese Seite der Italiener weiß ich besonders zu schätzen.
In der Woche waren wir schon in Messina und Milazzo, diese beiden Städte sind sehr schön, nicht weit weg und mit dem Bus gut zu erreichen.
Das neue Apartment ist groß und wir haben ausreichend Platz, obwohl wir zu 6. sind. Da jeder mithilft, wir zusammen kochen und Wäsche waschen, macht das WG - Leben einen riesen Spaß. Von unserem großen Balkon aus können haben wir einen tollen Blick auf eine schöne Kirche, das Wahrzeichen der Stadt Barcellona Pozzo di Gotto, und sehen die Berge.

Nach dieser Woche geht es mir, abgesehen von den Moskitostichen, echt gut, ich genieße das Wetter und lerne fleißig Italienisch.


Liebe Grüße 

Linda 


Scuola l'infanti Girandola

Scuola l’infanti Girandola

In der 2. Woche auf Sizilien begann auch für uns angehende Erzieher der Arbeitsalltag.
Sabrina und ich, Lisa, kamen um 08:15 Uhr im Kindergarten „Girandola“ an. Es ist ein eher kleiner Kindergarten mit zwei Gruppenräumen, einem Flur und einem Nebenraum.
Herzlich haben uns die Erzieherinnen „Maestri“ mit einem „Salve!“ begrüßt. Die Kinder kommen hier in Italien gegen halb 9 / 9 Uhr und werden von ihren Eltern an der Tür verabschiedet. Tür- und Angelgespräche finden in unserer Kita nur zwischen einer Erzieherin (Klofrau) statt. Sie dokumentiert welche Kinder an dem jeweiligen Tag im Kindergarten sind und kümmert sich um Sauberkeit und die Toilettengänge der Kinder. Bis um halb 10 steht den Kindern die Zeit zum freien Spiel zur Verfügung. Ich habe Domy, unserer englischsprechenden Erzieherin geholfen mit den Kindern ein Sonnensystem anzufertigen. Wobei mir die italienischen Begriffe wie „Stern- Stella, Mond- la Muna und Glitzer (Sternenstaub) Brillianti“ erklärt wurden. Es ist wirklich hilfreich und gibt uns Sicherheit und Halt, dass Sie uns versteht und wir sie. Anschließend durfte jedes Kind ein Bild von unserer Erde „terra“ gestalten. Die Erzieher achten hier sehr darauf, dass die Kinder ihre Aufgaben sorgfältig und ordentlich ausführen. Sie bessern nicht ganz „perfekte“ Bilder selber aus. Schön war es, dass mir in der Zeit des Gestaltens von den Erziehern, als auch von den Kindern ein paar Farben beigebracht wurden (z.B. rot-rosso, grün-verde, braun-maroni etc.). Gegen halb 10 ist für die Kinder die Frühstückspause. Jedes Kind hat in seinem Rucksack ein Platzdeckchen und die meisten haben auffälliger Weise Kekse, süße Brötchen oder Schokolade mit. Sabrina und mir wurde ein Espresso angeboten, den die Erzieher auch in der Pause trinken. Die Geste fanden wir sehr schön und wir haben uns direkt zugehörig gefühlt. Nachdem die Kinder ihr Frühstück weggepackt haben, hat sich die Gruppe gespalten. Die älteren Kinder (4-5Jahre) sind mit zwei Erzieherinnen und Sabrina in den anderen Gruppenraum gegangen, um einen Tanz einzustudieren für die Erasmus Plus Lehrer am 12.10.2015. Ich bin in der Zeit in der Gruppe geblieben und habe zusammen mit den zwei Erzieherinnen und den kleinen Kindern (2-3 Jahre) Fingerspiele „Itzibitzi Spinne“ auf Italienisch gespielt. Anschließend haben wir noch ein Bewegungsspiel, das Zugspiel gespielt und unsere Körperteile benannt. Ich glaube hauptsächlich für mich, damit ich ein paar neue italienische Vokabeln dazulerne. Danach durften die Kinder in den Nebenraum gehen und spielen. Die Mädchen haben mit der Küche – Cucina gespielt und mir Essen gekocht. Das durfte ich probieren und die Gemüsesorten lernen. Leider waren es so viele Begriffe auf einmal, dass ich mir kaum etwas merken konnte. Aber die Idee, mich auf diese Art und Weise zu integrieren, fand ich super lieb. Zum Schluss haben wir mit allen Kindern gemeinsam gesungen, wobei die CD ziemlich laut abgespielt wurde, sodass die Kinder regelrecht dagegen anschreien mussten. Gegen 12:15 Uhr wurden alle Kinder abgeholt.

Unsere Gefühle waren zu Beginn Aufregung, Neugierde und etwas Respekt vor den Aufgaben die auf uns zukommen, ohne viel italienisches Vokabular. Doch die Erzieherinnen haben uns direkt liebevoll aufgenommen und willkommen geheißen. Domy kann super Englisch sprechen und ist somit unsere Dolmetscherin in dem Kindergarten, ohne Sie wäre es um einiges schwieriger und ich denke auch unangenehmer. Sie spendet uns immer Halt und hilft wo Sie nur kann. Zudem sind die Erzieher sehr an der deutschen Sprache interessiert und wollen viele Begriffe von uns lernen. Dieses Praktikum ermöglicht einen Austausch auf beiden Seiten, wir profitieren alle voneinander. Das ist super schön und diese Erfahrung sollte jeder einmal erlebt haben. 
 

Sonnige Grüße 

Lisa

Sonnige Greets :-)


Ciao Chicorinis e Chicorinios ,

nun bricht die letzte Woche hier auf Sizilien an. Unglaublich wie schnell die Zeit hier doch vergangen ist.  In den letzten Wochen kamen so viele neue Eindrücke und Erfahrungen auf mich zu, die die Zeit im Nu verfliegen ließen. Auch die vielen Ausflüge in verschiedene Städte, haben die Zeit hier unvergesslich gemacht. 



Hier ein Bild vom Besuch des Ätna.
Organisiert wurde der Ausflug von der Organisation.
 
Ich arbeite nun seit 2 Wochen in einem Kindergarten.  Hier wird der Kindergarten allerdings Scuola genannt. In der Scuola, in der ich untergebracht bin, gibt es zwei Klassen. In jeder befinden sich jeweils 2  Erzieher. Hier werden die Erzieher nicht mit dem Vornamen angesprochen, wie bei uns, sondern „ Maestra“ genannt. In meiner Klasse gibt es außerdem noch eine Integrationskraft, die sich um ein Kind mit dem Down-Syndrom kümmert.  Mein Arbeitstag beginnt jeden Morgen um 08:30 Uhr und endet meistens gegen 12:30 Uhr.  Wenn ich morgens in die die Einrichtung komme, begrüßt mich  Renate unsere "Frau für Alles", mit einem glücklichen und freundlichen „Buongiorno!“. Danach geht es in meine Klasse. Dort warten dann schon einige Kinder und die Erzieher und begrüßen mich herzlich.    Meistens setzte ich mich dann zu den Kindern und spiele mit ihnen. Am liebsten mögen die Kinder Konstruktionsspiele.  Wenn die Maestra  eine Aufgabe für mich hat, erledige ich diese.  Es ist zwar ziemlich schwer sich zu verständigen, da keiner in der Einrichtung Englisch spricht und mein Italienisch auch nicht so toll ist,  aber mit Händen und Füßen, klappt das dann meistens trotzdem irgendwie. Nach dem Freispiel geht es dann in den Stuhlkreis. Dort besprechen wir, seit längerer Zeit, die verschieden Wochentage und die aktuelle Jahreszeit. Wenn der Stuhlkreis vorbei ist, wird ein Zug gebildet. Dieser fährt dann Richtung Frühstückstisch. „Tschu-Tschu!“ Dann packen die Kinder ihr Essen aus. Auffällig ist hierbei, dass die Kinder viele Süßigkeiten mithaben. Dann kommt Renates Einsatz! Sie schenkt jedem Kind Wasser ein, darüber freuen sich immer alle Kinder ganz dolle. Nach dem gemeinsamen Frühstück kommt erneut der Zug zum Einsatz. Wir „fahren“ zusammen in eine große Halle, wo wir mit der anderen Klasse zusammen tanzen. Alle Kinder freuen sich immer auf diese Zeit, denn das Tanzen macht allen viel Spaß – besonders mir! J

Hier dröhnt mir der CD-Spieler in den Ohren
 und wir tanzen und singen dazu.
Gegen halb 12 fahren wir zurück in die Klasse. Die Kinder werden dann ihres Alters entsprechend an den Tischen verteilt. Die Älteren werden auf die Schule vorbereitet und müssen meistens Ausmalbilder ausmalen. Die Kleineren malen  oder kneten. Besonders beim Malen wird drauf geachtet, dass es schnell geht und gut aussieht. Farben und Formen werden dabei vorgegeben. Sollte es dann nicht ganz so gut aussehen, geben sich die Erzieher sehr viel Mühe, es schöner zu machen. Während des Malens, bin ich an der Seite der Kinder. Ist das Bild fertig gestellt, geht es weiter mit Konstruktionsspielen. Ich beschäftige mich mit den Kindern und baue mit ihnen Hohe Türme oder Flugzeuge. Ab 12 Uhr beginnt bei uns die Abholzeit. Ich beschäftige mich weiter mit den Kindern und verabschiede alle Kinder liebevoll mit „a domani“.  Renate kommt immer wieder rein und holt die Kinder, von denen die Eltern da sind raus.  Um 12:30 endet dann mein Arbeitstag im der Scuola.  Nachmittags, unternehmen wir dann meistens etwas. Natürlich nur, wenn es die Zeit zulässt ;).

Ich habe Sizilien von einer sehr netten Seite kennenlernen dürfen. Alle Leute hier sind sehr hilfsbereit und super freundlich. Egal wen man hier fragt, man bekommt immer eine Auskunft. Auch wenn die Sprache manchmal ein kleines Hindernis darzustellen schien. Dann wurde einfach ein Cousin oder eine Tante angerufen und die haben das Problem dann für uns geregelt. Natürlich mussten wir uns alle erst einmal an die "super Pünktlichkeit" der Italiener gewöhnen. Also macht euch nichts draus, wenn ihr mal einige Minuten auf etwas warten müsst. Nehmt es mit Humor und macht das Beste draus. Aufregen bringt nämlich nichts, nur Falten. Außerdem wundert euch nicht über die laute Aussprache, die gehört ebenso hier hin. Anfangs dachte ich es wird immer gemeckert oder ähnliches, aber manchmal ist das Laute auch einfach nur die Freude, die ausgedrückt wird. Temperament haben die Italiener nämlich durch und durch. Für das nächste Jahr wünsche ich euch super Eindrücke, ganz viel Sonne, genug Mückenspray und einen tollen Koffer mit ganz neuen Erfahrungen.  


 Tschusen und liebste  Grüße

Janine

Sonntag, 18. Oktober 2015

Die dritte Woche auf Sizilien



Die dritte Woche auf Sizilien (12.10-18.10)
Lisa und ich absolvieren unser Praktikum  in der „Girandola Nasari“. Wir arbeiten von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr. Am Montag war ein besonderer Tag für die Kinder. Dieser Tag ist anders abgelaufen als alle anderen.
In der zweiten Woche unseres Praktikums übten die Kinder im Alter von 4-5 Jahren mit den Erzieherinnen verschiedene Lieder und Tänze dafür ein.
Am Montag, dem 12.10. war es dann so weit und die Kinder  präsentierten die verschiedenen erprobten Sachen. Die Kinder im Alter von 3 Jahren mussten an diesem Tag die KiTa besuchen und die Kinder im Alter von 4-5 Jahren trafen sich an diesem Morgen im „Istituto Comprensivo Militi Girasole“ wo Denise Hälker ihr Praktikum absolviert. Domy, eine Erzieherin, und ich trafen um 9 Uhr in der KiTa ein und es war schon alles toll geschmückt und eine Bühne stand bereit und ausreichend Sitzplätze. Die Zuschauer waren Erzieherinnen aus verschiedenen Ländern die alle dem ERASMUS PLUS Projekt angehören. Zu den Ländern gehören beispielsweise die Türkei und Griechenland.  Durch dieses Zusammentreffen bekamen alle Teilnehmer einen Einblick in die interkulturelle Arbeitsweise. Um 10 Uhr begann das Programm. Viele Kinder im Alter von 4-5 Jahren stellten ihre Lieder und Tänze vor. Diese Kinder stellten sich aus verschiedenen Kindergärten aus Barcellona Pozzo di Gotto zusammen. Das Programm war abwechslungsreich und es hat mir sehr viel Spaß und Freude bereitet. Alle Leute aus den verschiedenen Ländern waren super nett und wir haben uns einander vorgestellt. Erstaunlicherweise konnten manche auch ein bisschen Deutsch, größtenteils habe ich mich mit Englisch verständigt.  Als das abwechslungsreiche Programm beendet war gab es noch ein Buffet mit interkulturellen leckeren Sachen wo wir uns alle bedienen durften. Gegen Mittag wurden dann alle Kinder abgeholt und somit war mein Vormittag auch vorbei. Den Rest des Tages durften wir noch die Sonne genießen.
Am Dienstag, dem 13.10.2015 war wieder ein normaler Vormittag in der KiTa. Dieser bestand aus dem Freispiel mit anschließendem dem Frühstück und aus verschiedenen Spielen, Tänzen und Liedern.  Uns machte dieser Tag viel Spaß, wir haben mitgetanzt und gesungen. Lisa und ich müssen uns jedoch immer noch an den italienischen Alltag in der KiTa gewöhnen, da er sehr viele Unterschiede im Gegensatz zu Deutschland hat. Den Kindern werden wenige bis keine Grenzen gesetzt und die Kinder machen was sie möchten. Außerdem wird oft sehr laut geredet. Des Weiteren sind wir den ganzen Vormittag nur im Gebäude, da der KiTa kein Außengelände zur Verfügung steht. So etwas würde es in Deutschland nicht geben.  Aber es ist eine super Erfahrung auch mal totale Gegensätze zum KiTa-Alltag in Deutschland kennen zu lernen!
Am Mittwoch, dem 14.10. war ebenso wieder ein normaler Vormittag  außer, dass an diesem Tag die Religionslehrerin kam. Dieser Tag bestand wieder aus dem Freispiel, aus dem Frühstück  und aus dem Programm mit der Religionslehrerin.  Die Kinder wurden alle zusammen in einem Raum versammelt und sie setzen sich auf Bänken in einen Halbkreis.  Vorne stand ein Fernseher und die Religionslehrerin  zeigte den Kindern ein Film über Adam und Eva der über eine halbe Stunde ging. Manche Kinder hörten ganz gespannt zu, die anderen dagegen haben Quatsch gemacht und zeigten kein Interesse.  Nachdem die „Religionsstunde“ zu Ende war, wurden die Kinder wieder nach Alter aufgeteilt. Die 3-jährigen kamen in einen Raum und die 4 bis 5-jährigen in einen anderen. Ich war mit einer Erzieherin bei den 3-jährigen und Lisa mit den anderen 2 Erzieherinnen bei dem 4 bis 5-jährigen. Bei mir im Raum wurde gemalt und bei Lisa wurde getanzt und gesungen. Lisa und mir ist aufgefallen, dass die Erzieherinnen sehr perfektionistisch sind und den Kindern sehr viel helfen, unter anderem  beim Malen. Die Kinder bekommen Vorgaben in welcher Farbe und wie sie das Bild ausmalen sollen.  Wenn das Bild nicht den Vorstellungen der Erzieherin entspricht, wird das Bild von der Erzieherin ausgebessert bis es den gewissen Vorstellungen entspricht.  Dies war für Lisa und mich neu, da den Kindern in Deutschland nicht vorgegeben wird wie sie es malen sollen und schon gar nicht werden Bilder ausgebessert, wenn es nicht den Erwartungen entspricht. Zumindest habe ich in Deutschland die Erfahrung noch nicht gemacht. An diesem Abend bekamen wir abends eine Nachricht von einer der Erzieherinnen in der KiTa, dass morgen alle KiTa´s und Schulen wegen Unwetterwahrnungen geschlossen sind.
Am Donnerstag, dem 15.10. blieben wir alle wegen der Wetterwarnung Zuhause. An diesem Tag entspannten wir und haben eine italienische Spezialität probiert -> Granito mit Brioche.  Es war sehr lecker!
Am Freitag, den 16.10. gab es erneut Unwetterwarnungen und wir durften wieder zu Hause bleiben. Wir hatten allerdings Glück und das Unwetter ist an uns vorbei gezogen. Außer Regen und Gewitter haben wir nichts mitbekommen. Am Abend haben wir die anderen Auslandspraktikanten eingeladen und haben gemeinsam gegessen und einen schönen Abend verbracht.
Am Wochenende haben wir nochmals Milazzo besucht und uns dort an den Strand gelegt und haben die warme Oktobersonne genossen. Außerdem sind wir zum Etna gefahren und haben Catania besucht.



Ciao und entspannte, sonnige Grüße  aus Sizilien wünscht, Sabrina :-))